Der Mondkalender beschreibt die Phasen des Mondes und seinen Stand im Tierkreis. Aber was bewirken Vollmond, abnehmender Mond, Neumond und zunehmender Mond?

VOLLMOND

Steht der Mond direkt der Sonne gegenüber, so wirft er das empfangene Sonnenlicht zur unbeleuchteten Seite der Erde zurück: Wir sehen in der Nacht den leuchtenden Vollmond. Im Kalender ist er als helle Scheibe eingezeichnet.

So wirkt er: Seine Kräfte sollen in den kurzen Vollmondstunden deutlich spürbar sein; stärker noch als bei Neumond. Mondsüchtige Menschen, so glaubte man, würden jetzt schlafwandeln. Heilkräutern wird nun ihre intensivste Wirkung nachgesagt, und Wunden bluten angeblich stärker. Ein Vollmond-Ritual beruhigt und stärkt uns.

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28. Jan

ABNEHMENDER MOND

Unmittelbar nach Vollmond beginnt die rund zweiwöchige Phase des abnehmenden Mondes. Sein Schatten wird von rechts nach links immer größer bis zum Neumond; kurz vor Neumond hat er die stärkste Wirkung. Im Kalender wird er mit einer nach rechts offenen Sichel dargestellt.

So wirkt er: In der abnehmenden Phase sollen Operationen optimaler verlaufen, Reinigungsarbeiten besser von der Hand gehen und Diäten leichter gelingen. Unsere Vorfahren nutzten diese Zeit besonders für Arbeiten in Garten und Natur, Feldfrüchte wurzeln nun leichter. Der Boden soll bei abnehmendem Mond zugeführte Nährstoffe besser aufnehmen.

NEUMOND

Steht der Mond genau zwischen Erde und Sonne, liegt seine uns zugewandte Seite im Dunkeln. Er ist nicht zu erkennen, wir sprechen dann von Neumond. Im Mondkalender wird er oft als schwarze oder dunkelblaue Scheibe dargestellt.

So wirkt er: Neumond gilt als guter Zeitpunkt, neue Unternehmungen anzugehen. Die Entgiftungsbereitschaft des Körpers ist nun am höchsten, alte Gewohnheiten lassen sich angeblich leichter verabschieden, kranke Bäume könnten nach einem Schnitt zu Neumond wieder leichter gesunden, und alles, was mit Reinigen und Ausschwemmen zu tun hat, gelingt besser.

ZUNEHMENDER MOND

In den rund zwei Wochen zwischen Neu- und Vollmond nimmt der Mond zu. Bereits wenige Stunden nach Neumond wird der Erdtrabant (auf der nördlichen Hemisphäre) als feine, nach links offene Sichel erkennbar. Die Kräfte des Mondes sollen umso stärker wirken, je näher der Vollmond rückt. Drei Tage vor Vollmond machen sie sich am deutlichsten bemerkbar.

So wirkt er: Alles, was Mensch, Tier und Natur stärken oder aufbauen soll, wirkt in diesen beiden Wochen doppelt gut. Vorsicht ist beim Essen geboten, denn auch das wird sich in dieser Phase vermutlich stärker auf die Hüften schlagen. Der Boden ist nun ganz auf Wachstum eingestellt.

Vollmondkalender 2020:

  • Freitag, 10. Januar 2020, 20:21:24 Uhr
  • Sonntag, 9. Februar 2020, 08:33:18 Uhr
  • Montag, 9. März 2020, 18:47:44 Uhr
  • Mittwoch, 8. April 2020, 04:35:06 Uhr (Supermond)
  • Donnerstag, 7. Mai 2020, 12:45:18 Uhr
  • Freitag, 5. Juni 2020, 21:12:24 Uhr
  • Sonntag, 5. Juli 2020, 06:44:30 Uhr
  • Montag, 3. August 2020, 17:58:48 Uhr
  • Mittwoch, 2. September 2020, 07:22:06 Uhr
  • Donnerstag, 1. Oktober 2020, 23:05:18 Uhr
  • Samstag, 31. Oktober 2020, 15:49:12 Uhr (Blue Moon – zweiter Vollmond in einem Kalender-Monat)
  • Montag, 30. November 2020, 10:29:42 Uhr
  • Mittwoch, 30. Dezember 2020, 04:28:18 Uhr

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