Paradeiser, Paprika und Zucchini dürfen ins Freie, auch das Basilikum kann an die frische Luft. Erdbeeren brauchen Schutz. Begonien und Fuchsien werden gesetzt.

1. Gemüsegarten

Gartenarbeit im Mai: Paprika in Anzuchttopf (Bild: Mauritius Images)
Paprikapflänzchen gedeihen am besten bei Wärme und sollten im Mai idealerweise noch im Glashaus kultiviert werden.
  • Blütenstände beim Rhabarber entfernen. Sie kosten den Pflanzen zu viel Kraft.
  • Jetzt aussäen. Küchenkräuter, Karfiol und Gurken werden wieder fleißig gesät, damit wir im Sommer reifes Gemüse und würzige Begleiter ernten können.
  • Paprika kultivieren. Paprika sind sehr wärmebedürftig. Beginnen Sie nun mit der Kultur im Gewächshaus oder an einem sonnigen, geschützten Platz im Freiland.
  • Zuckermais säen. Ab Mitte Mai wird Zuckermais an einem sonnigen Platz direkt ins Beet gesät (Reihenabstand: 60 Zentimeter, Abstand in der Reihe: 20 Zentimeter). Der Boden muss gut mit Kompost versorgt sein.
  • Artischocken setzen. Erst nach den Eisheiligen pflanzt man die wärmeliebenden Artischocken ins humose, mit Kompost versorgte, windgeschützte Beet. Ab September wird dann geerntet.
  • Mandelbäumchen schneiden. Nach der Blüte radikal auf etwa zehn Zentimeter zurückschneiden. Sie blühen nur auf den neuen Trieben.
  • Basilikum hinausstellen. Ab Monatsmitte kann auch das empfindliche Basilikum ins Freie.
  • Komposthaufen neu aufsetzen. Durch die Wärme arbeiten die Mikroorganismen umso fleißiger.
  • Gemüse auspflanzen. Kohl, Kohlrabi, Porree, Salate und Sellerie auspflanzen. Gurken, Tomaten und Paprika erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai). Fruchtgemüse sind empfindlich und erholen sich nur langsam von Kälteeinwirkung.

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17. Apr
Gartenarbeit im Mai: Basilikum im Beet (Bild: Mauritius Images)
Ab Mitte Mai kann Basilikum die Kinderstube daheim verlassen und ins Freie gestellt werden.

2. Obstgarten

Gartenarbeit im Mai: Zwetschkenbaum (Bild: Mauritius Images)
Damit die Zwetschken groß und geschmackvoll werden, sollten die Bäume händisch ausgedünnt werden.
  • Erdbeeren mit Stroh unterlegen. Sobald die grünen Früchte groß sind. Das beugt etwaigen Pilzkrankheiten vor.
  • Zwetschkenbäume händisch ausdünnen. Sonst bleiben die Früchte klein und wenig geschmackvoll. Rund 20 Früchte pro Meter Fruchtholz, mehr sollten es nicht sein.
  • Ribiseln und Stachelbeeren gut gießen. Vor allem während der Blütezeit – das beugt späterem Fruchtfall vor.

3. Blumen & Pflanzen im Garten

Gartenarbeit im Mai: Dahlien (Bild: Simone Andress)
Die Knollen von Dahlien werden Anfang Mai ausgepflanzt.
  • Dahlien und Gladiolen auspflanzen. Ab Anfang Mai kann man ihre Knollen im Freien auspflanzen. Dahlien etwa spatentief in sandigen, durchlässigen Boden setzen. Den Pfahl für das spätere Aufbinden schon vor dem Pflanzen setzen, damit die Knolle nicht verletzt wird.
  • Polsterstauden zurückschneiden. Am besten nach der Blüte schneiden, um sie kompakt und blühfreudig zu halten.
  • Pflanzstützen anbringen. Hohe Stauden wie Rittersporn und Pfingstrosen brauchen rechtzeitig eine Pflanzenstütze, da sie sonst bei Wetterunbilden und starkem Wind knicken können.
  • Teich bepflanzen. Jetzt steht eine große Auswahl an Wasserpflanzen bereit, um im Biotop versenkt zu werden.
  • Einjährige Blumenmischungen aussäen. Sie keimen rasch und füllen Lücken. Außerdem locken sie Nützlinge in den Garten.
  • Blütenstände von Rhododendren ausbrechen. Das fördert die bald einsetzende Knospenbildung für das nächste Jahr.
  • Triebe von Salweiden (Kätzchenweiden) einkürzen. Um etwa zwei Drittel, damit sich hier an den neuen Trieben Knospen für die kommende Saison entwickeln können.
  • Nisthilfen ausbringen. Für das Ansiedeln von Wildbienen.
Gartenarbeit im Mai: Nisthilfen (Bild: Mauritius Images)
Damit Wildbienen im Garten ein Zuhause finden, können Sie im Mai Nisthilfen anbringen.
  • Tulpen in Form bringen. Die verblühten Blütenstände von Tulpen und Narzissen sollten Sie jetzt ausbrechen, damit die Samenentwicklung die Pflanzen nicht unnötig schwächt.
  • Balkonpflanzen setzen. Ende Mai droht keine Frostgefahr mehr, daher können jetzt Bleiwurz, Begonien oder Fuchsien ohne Bedenken ins Freie gesetzt werden.
  • Blütenstände von Flieder herausbrechen. Nach der Blüte, die braunen Blütenstände herausbrechen. Dabei neue Blatttriebe nicht beschädigen, an ihren Enden bilden sich die Knospen für die nächstjährige Blüte.
  • Jungpflanzen abhärten. Selbst gezogene Jungpflanzen dürfen nicht gleich der prallen Sonne ausgesetzt werden. Erstmals bei trübem Wetter ins Freie stellen, damit Lichtstress und Hitze nicht schaden.
  • Zeit für die Immergrünen. Während die Pflanzzeit für Laubgehölze endet, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Koniferen und Immergrüne zu setzen. Ausreichend Wurzelraum und Gießen fördern das Anwachsen.
  • Kübelpflanzen pflegen. Nach der Winterpause in frische Erde umtopfen und bei Bedarf zurückschneiden. Langsam an Luft und Sonne gewöhnen.
  • Bambus einpflanzen. Die jungen Triebe schießen pro Tag einige Zentimeter in die Höhe, letztlich ragt der Bambus bis zu sechs Meter in den Himmel.
Gartenarbeit im Mai: Gartenteich (Bild: Nicole Lautner)
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